Montag, 5. August 2024

Volker Blühm - ein Nachruf

Volker ist gestorben. Während unserer Schulzeit waren wir nie besonders enge Freunde – unsere Interessen waren einfach verschieden. Ich bewunderte ihn jedoch für seine künstlerischen Fähigkeiten. Was ich damals nicht wusste, war, dass er viele Dinge unternommen hatte, die uns eigentlich hätten zusammenbringen sollen. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber ein Beispiel ist, dass er in den frühen Nachkriegsjahren zusammen mit einem Freund oft nach Weiten-Gesäß kam. In Michelstadt sammelten sie Überbleibsel der amerikanischen Besatzer aus Michelstadt und transportierten sie mit einem Leiterwagen nach WG . Diese Waren, darunter auch Packungen mit Luftballons, die die beiden vorpubertären Jungen nicht als Kondome erkannten, tauschten sie dann gegen Nahrungsmittel wie Schinken, Wuerste und Brot ein. Erst als wir beide bereits im Ruhestand waren, entwickelte sich zwischen uns eine rege Korrespondenz. Dabei wurde mir klar, dass Volker durch seine akademischen Arbeiten und internationalen Verbindungen unter uns „Magnaten“ eine absolute Sonderstellung erreicht hatte. Er erzählte mir in vielen Sprachnachrichten auf seinem iPhone Details über seine Familiengeschichte und berufliche Laufbahn, die ich in einer Art Biografie zusammenstellte. Leider musste ich ihm versprechen, dass dieses Werk nur für meine Familie zugänglich sein würde – und selbstverständlich werde ich mich daran halten. Allerdings hoffe ich, dass seine liebe Frau Heide-Maria mir erlauben wird, das Dokument schließlich öffentlich zu machen. Ohne mein Versprechen zu brechen, kann ich hier sicher Folgendes sagen: Volker hatte bedeutende Kooperationen mit der internationalen Weltraumforschung. In den USA nahm er als Berater am bekannten Biosphere-Projekt in Arizona teil, wobei seine Arbeiten und Gedanken der Entwicklung von biologischen Möglichkeiten zur Versorgung von Raumfahrern gewidmet waren. Leider wurden seine kritischen Analysen von den Amerikanern nicht ausreichend beachtet, weshalb das „Biosphere 2“-Projekt nicht sehr erfolgreich war. Später jedoch wurden Volkers Biosysteme erfolgreich in Raketenstarts integriert. Auf einer der zahlreichen internationalen Konferenzen lernte Volker den führenden Forscher auf diesem Gebiet in Russland, Josef Gitelson, kennen und besuchte ihn im Biosphere/Weltraum-Forschungszentrum im kalten Krasnojarsk, Sibirien – ein abenteuerliches Erlebnis! Volker war besonders stolz auf seine Mitgliedschaft in der exklusiven „International Academy of Space Research“, einem Klub, der auf 1000 Mitglieder beschränkt war und sehr strenge Auswahlkriterien hatte. Seine Mitgliedschaft verdankte er nicht einer Bewerbung, sondern einer seltenen „Einladung“ direkt vom Klub - in Anerkennung seiner wesentlichen Leistungen. Wir trauern mit seiner Frau, Heide-Maria...

Montag, 13. November 2023

Hubert Rodemich, RIP

So - und dann waren es nur noch..... Unser lieber Klassenkamerad Hubert ist also im vergangenen September verschieden. So berichtete es jedenfalls der Mop... Seit langem war es fuer uns allgemein nicht mehr moeglich mit ihm zu korrespondieren. Sicher ging es ihm nicht so gut. Was ich bei ihm bewundert hatte war, dass er Mathematik studierte: Ich habe da allgemein Respekt fuer Leute, die das machen. Obwohl ich in Mathe schliesslich keine Schwierigkeiten gehabt habe (und dem Jakob nicht ganz verziehen habe, dass ich keine Eins bekam), war mir nie aufgefallen, dass der Hubert am diesem Fach interessiert war und es zum Thema seines Studiums gemacht hatte. Ich wollte ihn immer mal fragen, was denn ein Mathemtiker bei Opel so macht: Berechnungen beim technischen Planen, statistische Arbeiten oder was? Hat jemand da eine Ahnung? Hat ueberhaupt jemand Kontakt mit ihm gehalten und kann berichten, was er so gemacht hat? Bitte schreibt das dann hier in die Kommentare. Auch waere es nett, ein paar Fotos vom ihm zu bekommen? Ruhe in Frieden, lieber Hubert!

Mittwoch, 23. August 2023

Festschrift zum 200-Jaehrigen des Gymnasiums

Die Festschrift ist ein interessantes Dokument. Auf Anfrage ueber die Verfuegbarkeit schickte mir das Schulsekretariat die folgende Information: "...die Festschrift steht online nicht zur Verfügung. Sie kann käuflich bei uns im Sekretariat (Öffnungszeiten während der Schulzeit Mo-Do 7:15-15:20 Fr 7:15-13:15) oder in der Buchhandlung Schindelhauer in Michelstadt erworben werden. Es gibt 2 verschiedene Ausgaben: Softcover und Hardcover Die Kosten belaufen sich auf EUR 5 für das Softcover, EUR 15 für Hardcover." Die Buchhandlung wuerde auf Anfrage und Bestellung die Schrift schnell verschicken. Zwei Berichte in der Festschrift fand ich besonders interessant: Die Schuelerschaft praesentierte einen Beitrag und warnte die Leser dazu eingangs, dass sie also "gendern" wuerden. Das halte ich nun fuer absoluten Quatsch, und ihr Beitrag wurde fuer mich fast unleserlich. Aber weil sie mich gewarnt hatten, fand ich es eigentlich mehr interessant als aergerlich. Ich schrieb dem Schulleiter, Herrn Knapp, und gab meiner Hoffnung Ausdruck, dass sowas nicht etwa vonseiten der Schule verlangt wird. Und dann las ich, dass die Schule waehrend der Pandemie das Programm "BigBluButton" als Kommunikations-Plattform eingefuehrt hat, zusammen mit dem allgemeinen Schul-Management-Programm Moodle. BBB ist ein "open source" Programm, vergleichbar mit anderen Webinarprogrammen fuer Online-Meetings und ist ideal fuer die Online-Lehraktivitaeten, die waehrend der Pandemie noetig wurden und allgemein ein Teil eines Schul- und Lehrpogramms bleiben sollten. Da gratulierte ich dem Schulleiter, dass das Gymnasium da eine optimale Entscheidung und Wahl getroffen haette. Besonders interessant in der Festschrift waren auch die Artikel ueber die Geschichte der Schule. Hier eine kleine Testfrage: wie alt ist die Schule eigentlich? Ich dachte vor einiger Zeit mal, dass wir mal versuchen sollten, ein Online-Magnatentreffen zu veranstalten. Zum Spass und um auszuprobieren, wie unterhaltend und effektiv sowas sein koennte. Aber das waere nicht inklusiv gewesen - war nicht der Klaus einer von denen, der keine eMail benutzte und keinen Computer hatte? Na, es war eben nur eine (Schnapps?) Idee, keine Angst, Freunde! Gruessts Euch, HP.

Klaus Messer Verstorben

Klaus Messer ist nicht mehr! Ich sah ihn das lezte Mal anlaesslich unseres Klassentreffens 2012. Wir sprachen viel ueber Fussball - er war erstaunlicherweise ein grosser Fan vom VfB Stuttgart. Nun gut, nicht mehr der Top-Verein der er mal war, aber darueber argumentierten wir nicht. Ich habe leider keine Kenntnis ueber sein Privatleben oder seine Berufszeit. Aber falls jemand da etwas weiss oder sich an etwas erinnert - bitte schreibt es in die Kommentare unter diesem Blogeintrag. Vielleicht hat auch jemand noch besondere Fotos? Ich erinnere mich nur an ein besonderes Erreignis damals in Waldheim, als der liebe Klaus nach einem Hoehenflug hoch zu seiner Matratze leider abstuerzte und im unteren Bett landete: ein kleiner Streich fuer den ich verantwortlich zeichne. Bei unserem Treffen entschuldigte ich mich nochnal bei ihm - aber wir beide lachten nur. Diese Geschichte berichtete ich schon mal in einem frueheren Blog: Ihr muesst unter "matratze" oben im Suchbalken/Fenster suchen: Rr ist darin der Magnat X! Spass muss sein... RIP, lieber Klaus!

Mittwoch, 12. Mai 2021

Unsere Kuenstler

Ja, Leute, unter uns Magnaten gibt es nicht nur Wissenschaftler, Politiker, Anfuehrer, Aufruehrer, Geschaeftsleute, Besserwisser, Grossmaeuler, Sportler, Querdenker, Sprachtalente und was hat sich alles - vornehmlich aber auch bildende Kuunstler!

Unter die letzteren rechnete ich immer den Volker und den Fred - aber heute entedeckte ich, aufgrund einer Email vom Mop, dass da noch ein weiteres Talent unter uns war oder ist, und zwar der Hubert! Vielleicht bin ich der einzige, der das nicht wusste - aber nun bin ich froh, das zu wissen. 

Seht mal unten zwei Werke vom Hubert - beeindruckend! Einer Kunstbeurteilung will ich mich enthalten, denn das ist nicht mein Metier OBWOHL: beim Deutschaufsatz im schriftlichen Abitur hatte ich das Thema ueber die Moderne Kunst gewaehlt!! (Weil ich dachte, dass man da am besten phantasieren koennte ohne wirklich etwas wissen zu muessen...so wie die modernen Kuenstler ja oft nicht wissen, was sie tun. Meine ich.)

Sicher sind die untenstehenden Werke nicht die einzigen vom Hubert - und ich wuenschte, er wuerde uns ein gesamtes Album zeigen - vielleicht macht er das?

Danke, Hubert!





Mittwoch, 17. Februar 2021

Gunther Bauer - der Mop - Gewuerdigter Ottawa-Buerger!

Ja, unser Mop wurde verdientermassen in einen langen Artikel in Hofbraeuhaus News vorgefuehrt - schon vor etlichen Jahren! Siehe Seite 17.



Der Rest der langen Publikation ist vielleicht auch interessant, denn er zeigt, dass deusche Traditionen im Osten Kanadas sehr rege sind. Ich bekam eine Kopie davon von der Ingrid Hoffarth, die ja in Toronto wohnt.






Sonntag, 16. Februar 2020

Instagram, Instagram - here we come!

Schon mal von Instagram gehoert, Leute? Ja, gehoert habe ich davon schon, aber angesehen oder benutzt habe ich es noch nicht. Offenbar kann man da seine unnoetigen Fotos "teilen" und "liken" lassen, was natuerlich voellig unnoetig ist, schaetze ich. Leute mit Mattscheibe haben da einen Vorteil.

Aber Michelstadt ist jetzt offenbar an der Vorfront der Digitalisierung auf Deutsch: Die haben jetzt ein Instagram Museum! Normalerweise gibts ja Museen fuer Zeug, dass ausgetsorben ist - aber freut euch nicht zu frueh - Instagram wird dadurch eher belebt, schaetze ich.

Was mich allerdings furchtbar stroert, ist, dass da von "Influencern" geredet wird! Also vielen Dank, aber Typen, die das toll finden, sind nicht gerade die, von denen ich "influenced" werden will. Aber, wenns halt der Wirtschaft dient, so sei es, schaetze ich

Hier ist das Link mit Video:

https://www.hessenschau.de/kultur/instagram-musem-oeffnet-michelstadt-verspricht-das-perfekte-motiv---fuer-22-euro,michelstadt-instagram-museum-100.html


Ich in sicher, euer naechster Ausflug mit den Enkeln muss dorthin gehen, schaetze ich!

Dank dem Volker Bluem, der mich auf die Geschichte in Michelstadt hingewiesen hat.

PS: Fuer den Fall, dass das Video aus der Hessenschau Mediathek verschwindet, habe ich es kopiert, und hier ist es:




Mittwoch, 31. Juli 2019

Alte Bilder von Halbstarken

Hier sind ein paar Fotos von alten Zeiten. Ein Klassenkamerad hat sie mir kuerzlich geschickt. Das waren noch Zeiten, oder??








Lehrergestaendnisse

Lehrer-Gestaendnisse - Ja, waere es nicht interessant sowas von unseren alten Lehrern zu haben? Aber dazu ist es nun zu spaet. Vielleicht findet ihr es aber unterhaltend, die von anderen Lehrern zu hoeren bzw. zu lesen, wie in einer Spiegel-Online-Serie zu sehen ist.

Hier ist das Link:

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/lehrergestaendnisse-lehrer-wurde-bei-nachtwanderung-enttarnt-a-1005426.html

Viel Spass, HP.

Montag, 25. Februar 2019

Eins, zwei gsuffa!

Hallo Leute:

Ich habe gerade gelesen, dass einige Schulen in Deutschland planen, ihre Schueler ab 15 in die nationale Saufkultur unter Aufsicht einzufuehren. Tolle Idee. Die Magnatenklasse wurde ja da auch vom geliebten Lehrer Neundlinger, im Verbund mit seinem adeligen Freund, bei einem Schulausflug  zu diesen hoeheren Lebensgenuessen verfuehrt (leider (?) war ich da beim ersten Mal nicht dabei).

Was mich nun aber bei dieser Geschichte etwas verwundert oder sogar erschreckt hat, ist die Menge, die man den Zoeglingen bei solch einem Gelage erlauben moechte: 4 Glaeser Bier!

Sind die nicht verrueckt? Bei der Menge hat doch die ganze Klasse Gleicgewichtsstoerungen. Ist das denn der erwuenschte Endpunkt? Was haltet ihr davon? Oder leide ich da an einem Realitaetsverlust?

Holdrehia hopsala!


PS: Ueber den Waldenburger Ausflug gibt es ja einen Blogeintrag: Benutzt die Suchfunktion auf der rechten Leiste und sucht nach "Neundlinger"!

Mittwoch, 2. Januar 2019

Sylvester 2018 Fotoschwindel

Liebe Leit:

Ich habe kuerzlich einen Schwindel aufgedeckt bezueglich eines Sylvesterfotos, das ich von unserem alten Kameraden Gunther Bauer bekommen hatte. Ich moechte euch also hiermit warnen.

Normalerweise ging der Gunther mit seiner lieben Fau Irmgard (die ja bekannterweise dafuer verantwortlich ist, dass der Gunther allgemein gesellschaftsfaehig wurde) zum Sylvester immer zu einem Griechischen Club in Ottawa (ich glaube sein Schiegersohn ist griechischer Abstammung), aber beim letzten Mal wurde der Gunther dort offenbar auffaellig und bekam Hausverbot. Daher entschlossen sich die Bauers, dieses Jahr zuhause zu feiern und das in grossen Stil zu machen und sich dazu fein zu kleiden. Hier ist das Bild von ihrem Sylvestermahl:



Auf den ersten Blick sieht das natuerlichg sehr festlich aus, aber ich erkannte dann, dass das Krabbenarrangement auffaellig mit dem zu vergleichen ist, was ich neulich im Dollarstore in einer Plastikversion (Made in China) gesehen hatte, und ich beschloss,das Bild mit meiner patentierten “Bare Digital Foto Analytic” zu untersuchen. Es handelt sich bei dieser Methode um das Aufarbeiten von den digitalen Metadaten, die jedem Digitalfoto eigen sind, und erlaubt, Bildbereiche, die nicht beim Bildausdruck bzw. der Bildpraesentation auf einem Bildschirm zu sehen sind, sichtbar zu machen. Einzelheiten dieser meiner Methode kann ich leider nicht erklaeren, denn ich habe das System kuerzlich an die NSA zu einem geheimen Betrag verkauft und ich obliege somit einer Schweigepflicht zu meinen Lebzeiten. Allerdings darf ich die Methode fuer den Eigenbedarf immer noch nutzen.

Im vorliegenden Fall fand ich somit raus, dass der obige Fotoschein truegt. Denn under der Tisch- bzw. Guertellinie findet man naemlich nicht die passende Hose zum Jackett sondern eine PYJAMA-Hose. Das heisst, das Bild ist teilweise gestellt, der Schein truegt und der Gunther sitzt praktisch nur halbbekleidet am Tisch. Es ist zu erkennen, dass das Gummi in der Pyjamahose ausgeleiert ist, denn man sieht, wie der Gunther die Hose mit der linken Hand hochhalten muss.

Zusaetzlich konnte ich einen Zettel in der Brusttasche unter dem Papiertaschentuch erkennen, der offenbar eine Quittung von einem Anzugverleih darstellt und einen Hinweis darauf enthaelt, dass die Garnitur offenbar in der Tat unvollstaendig ist und eben keine passende Hose dabei hat - und dadurch zum halben Preis gemietet wurde.

Ja, Kleider machen Leute, und ich ueberlasse es euren eigenen Gedanken in diesem Fall, um welche Leute es sich hier handelt.


Prost Neujahr allerseits, mit und ohne Hosen!

Samstag, 29. September 2018

Hans-Adolf Weimar ist gestorben.

Hans-Adolf Weimar

1937 - 2018

Ja, unser lieber Klassenkamerad Hans-Adolf ist nach vielen Wochen des Leidens am 21.9. 2018 verstorben - nachdem ihn noch seine liebe Frau Karin zuhause aufopfernd gepflegt und versorgt hatte.

Irgendwie denke ich, dass er besseres verdient haette, denn er war wohl einer der nettesten, freundlichsten und kameradschaftlichsten aller Magnaten, und ich glaube, dass er nie mit irgeneinem von uns einen Streit oder ein boeses Argument hatte. Er hatte diesen trockenen Humor, auf den wir immer warteten und der manchmal mit einem gesunden Zynismus verbunden war. Ein Beispiel dafuer ist folgendes, wie er mal vor Jahren in einem Schreiben, in dem er von einem Klassentreffen berichtete, erklaerte:

"...ich ging also zu den "Drei Hasen" zu der Raeumlichkeit, wo wir uns treffen sollten -  aber ich dachte zuerst, dass ich da falsch war, denn da waren nur alte Leute..." 

Naja, Hans-Adolf, es kann ja nicht jeder so jung aussehen wie du, dachte ich damals!

Ich sprach gestern mit Karin, mit der er ueber 50 Jahre lang verheiratet war, und sie erlaubt mir sicher zu erwaehnen, dass er ihr in seinen letzten Tagen mal sagte, dass sie doch nie einen Streit waehrend ihrer Ehe hatten! Beide muss man da bewundern und beneiden!

Leider habe ich keine digitalen Aufnahmen vom Hans-Adolf, aber hier sind ein paar Ausschnitte von Fotogafien, die frueher mal in diesem Blog veroeffentlicht wurden:




Du bleibst uns unvergesslich!

Donnerstag, 14. Juni 2018

Technologie und die Magnaten

Liebe Freunde:

Mein Eindruck ueber die letzten Jahrhunderte hinweg war immer der, dass die Magnaten nicht so heiss auf neue Technolgien waren. Betr. Kommunikation, bespielsweise, da dauerte es laenger als erwartet, bis ihr schliesslich zumindest mal Email managen konntet und wolltet - und wer weiss wie es heute bei euch steht. Allgemein sind die Deutschen ja nicht unbedingt fuehrend, sonst waeren wir ja nicht von solchem Quatsch wie Twitter und den anderen Giganten wie Google und Co. abhaengig. Obwohl es natuerlich Ausnahmen gibt. Wer war uebrigens auf der CEBIT in Hannover...?

Hier ist eine interessante Zitatensammlung von Klaus Doehler (ein oder zwei Klassen hinter uns):

Curatis-Zitate zur Innovations-Technologie-Messe Cebit vom 11.-16. Juni 2018 in Hannover:

Das Zitat des Tages: Mittwoch, Juni 13, 2018
Man fühlt sich in Deutschland 10 bis 20 Jahre zurückversetzt (Yong-Kyu Lee aus Südkorea über die technologische Rückständigkeit und die negative Haltung der Deutschen zur Technologie, Welt am Sonntag)


Das Zitat des Tages: Donnerstag, Juni 14, 2018 Kenn' ich nicht, brauch' ich nicht, will ich nicht (mehrheitliche Haltung der Deutschen gegenüber neuen Technologien, Welt am Sonntag)

Das Zitat des Tages: Freitag, Juni 15, 2018
Die Deutschen fürchten, von ihrer Heizung oder ihrem Kühlschrank ausspioniert zu werden, deshalb lassen sie lieber die Finger von digitalen Technologien

Das Zitat des Tages: Samstag, Juni 16, 2018
Die Mehrheit der Deutschen fürchten Maschinen mit künstlicher Intelligenz mit dem Argument, diese hätten keine Moral. Ich aber frage mich, kann es jemals Maschinen geben mit noch weniger Moral als viele Herrscher in dieser Welt, wie Trump, Putin, Erdogan, Kim, etc. und viele Vorstände von großen Unternehmen, wie Deutsche Bank und einige Autobauer? (Klaus-D. Döhler)


PS: Ich uebersehe natuerlich nicht, dass in einigen Sparten Deutschland natuerlich fuehrend ist: wie z. B beim Autobau, wo die Welt die Schummel-Softwares bewundert! Aber auch (ernsthaft!) bei der Textuebersetzung: Google Translate ist gut, aber das deutsche deepL ist besser - habe es gerade getestet (siehe bald naechsten Blog).

Euer Techniktraeumer, HP



Sonntag, 27. Mai 2018

Fred: Ein Imposter/Hochstapler??

Liebe Freunde:

E sieht so aus, als wenn unser Schulkamerad Fred nebenher als Alias unterwegs ist und Schmucksachen und wer weiss was noch unter dem falschen Namen "Toni Mueller" in der Troedelbranche zu veraeussern sucht:


Buyer beware!

Hoffentlich kommt der Fiskus ihm nicht auf die Schliche!

Freitag, 9. März 2018

Ehemalige Lehrer-Fotos und Namen

Vor einiger Zeit versuchte ich, die Leherer auf einem Foto zu identifizieren, und mitlhilfe von manchen (habe vergessen were alles), aber besonders durch Klaus Doehler und seine Bekannten, habe ich jetzt wohl alle Namen und hoffe, dass alles stimmt.

Ich veroeffentliche also jetzt nochmal dieses Foto, diesmal mit einer kompletten Namensliste. Sollte was nicht ganz stimmen, bitte ich um Mitteilung.


Das Foto mit bester Aufloesung:




Namenszuweisungen:




Falls obiges schlecht lesbar ist, koennt ihr auch auf meinem Google Drive nachsehen oder mich um direkte Zusendung der Dateien bitten. 

Es scheint mir so, als wenn ueber die vielen Jahre, alle Lehrer etwas geschrumpft sind: Die Beine sind dicker und kuerzer. Deshalb veroeffentliche ich das jetzt, bevor sie zu kurz werden!


HP




Info betr. 200-Jahr-Feier

Hier ist ein Aufruf des Koordinators fuer die 200 Jahr-Feier, von der ich erst heute, am 9.3.2016, gehoert habe. Ich habe dem Herrn Schuessler die Verteileradresse der Magnaten mitgeteilt.

Liebe Alumni,
mittlerweile sind die ersten Berichte von Ehemaligen auf unserer Homepage veröffentlicht.
Wir bedanken uns bei den Autoren für die spannenden und aufschlussreichen Berichte.
Natürlich würden wir uns über weitere Berichte von Ihnen sehr freuen.
Sie können die Berichte senden an  t.schuessler@gy-mi.de oder  thschuessler@yahoo.de .

Am 22.Januar 2018 hat unser Ehemaliger Dirk Müssig (Abiturjahrgang 2001) in der Aula des Gymnasiums einen Vortrag gehalten mit dem Titel „Big Business mit Patenten – von Daniel Düsentrieb zum Millionär?“
Einen Bericht über diesen Vortrag, der auch in dem Odenwälder Echo veröffentlicht wurde, finden Sie unter:  http://www.gymnasium-michelstadt.de/index.php/die-ehemaligen/galerie

Der nächste Vortrag der Reihe „Ehemalige berichten“ wird von Professor Dr. Eberhard Ehlers (Abiturjahrgang 1963) gehalten, Thema wird sein „Moleküle, die die Welt bewegen – Von Medikamenten und Drogen“. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben werden.

Weitere Termine, die Sie vielleicht interessieren könnten:
21. Februar 2018, 18:00 Uhr: Eröffnung der Kunstausstellung der Oberstufe
28. Februar 2018, 19:00 Uhr: Vortrag von Professor Dr. Birkl (TU Darmstadt) „Kalte Atome – die kälteste Materie im Universum“
29. April 2018, 17:00 Uhr: Aufführung „Messias“, ev. Stadtkirche Michelstadt.
17. Mai 2018, 18:00 Uhr: Darstellendes Spiel – Aufführung im Multiraum.

Viele weitere Termine, z.B. die Termine der Musizierstunden, finden Sie unter: http://www.gymnasium-michelstadt.de/index.php/termine/alle termine/month.calendar/2018/02/14/-

Nach wie vor versuchen wir die Mailverteiler der unterschiedlichen Abiturjahrgänge zu vervollständigen.  Insbesondere für die Jahrgänge 1950 bis 1988 und 1995 bis 1999 und für 2003, 2007, 2009 und 2013 liegen uns nur sehr wenige Mailadressen vor. Von manchen Jahrgängen haben wir überhaupt keine Adressen.
Hier brauchen wir Ihre Hilfe.
Wenn Sie einen Email-Verteiler der entsprechenden Jahrgänge haben, dann wäre es großartig, wenn Sie diesen mir zuschicken könnten.
Auch wenn Sie Ehemalige treffen, machen Sie diese doch bitte auf unser Ehemaligen-Projekt aufmerksam.
Zu unserem großen Schuljubiläum im Jahre 2023 wollen wir für unser Alumni-Fest doch möglichst viele Ehemalig einladen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Schüßler, Alumni-Beauftragter am Gymnasium Michelstadt

Mittwoch, 24. Januar 2018

Wir schaffen das - oder??

Ja schafft ihr das oder nicht? Natuerlich schaff ihr das. Und die Unterschiede sind doch garnicht so gross. Warum wird da so viel uebers Kopftuch gesprochen - das ist doch seit langem eine schoene deutsche Tradition! Und sieht auch schoen und sexy aus, meine ich.

Also, ran an die Sache, Aermel hochkrempeln und das Koftuch stramm ziehen:


Sonntag, 26. November 2017

Reisewarnung

Meine lieben Magnaten:

Der Grund weshalb ich von euch so wenig hoere - d.h. in Form von Kommentaren auf meine Blogeintraege oder auch sonst von euren Lebens- und Alterserfahrungen - ist sicher, dass ihr so viel in der Welt umherreist. Beim Reisen muss man allerdings vorsichtig sein: Zollbestimmungen, Koffergewicht, Blutgerinsel, Unbequemheiten (pharmakologischer Rat: 1 mg Lorazepam laesst einen entweder ganz entspannt oder sogar schlafend 5-6 Stunden Fluege leicht ueberstehen) - und dazu kommt dann vielleicht noch das Problem, einige Stunden Wartezeit in unbequemen Stuehlen in den Abfahrtshallen durchleiden zu muessen.

In der internationalen Abfahrtshalle des neu expandierten Flughafens in Calgary erwartet man nun eigentlich, letzteres Problem nicht mehr zu haben. Aber aufgepasst, dort besteht fuer manche das Risiko, eine Reise vorzeitig beenden und schliesslich am Stock gehen zu muessen. Siehe folgendes Video, dass die Situation veranschaulicht:


Montag, 6. November 2017

Wenn 40-Jährige von Abi-Prüfungen träumen

Ja, was aber, wenn 80-Jaehrige so traeumen? Tun die das, tut ihr das manchmal???

Meine Traeume sind immer so, dass mir ploetzlich bewusst wird, dass irgendein Pruefungsfach bevorsteht und dass ich mich garnicht mehr erinnern kann, worum es da geht. Z.B. habe ich dann lateinische Vokabeln vergessen oder dass ich schon laenger mich mit der Materie nicht befasst habe  oder dass ich die Formel zur Loesung einer quadratischen Gleichung vergessen habe. Aber nie wird es ein Alptraum, nur eben leicht frustrierend.

Was denken die Experten darueber? Hier koennt ihr es nachlesen:



So, ich befreie mich dann von jedem Druck, wenn ich aufwache, und gehe zur Wikipedia und gucke es nach:


Allerdings aergert es mich immer, wenn da eigentlich 2 Werte fuer X sich ergeben - und welchen soll ich dann nehmen? Da hilft mir der SPON-Artikel auch nich weiter.





Donnerstag, 26. Oktober 2017

Holocaustschuld - Albert Speer und wir

Ein Gefuehl oder Gedanken werde ich nie in meinem Leben verlieren, naemlich an dem Desaster des Holocaust mit verantwortlich zu sein. Naja – gerade mal 8 Jahre alt am Kriegsende: da ist man eigentlich nicht verantwortlich, aber die Frage bleibt, ob man sich dann danach immer richtig verhalten hat und sich engagiert hat...und inwieweit man dazu beigetragen hat, dass deratiges nie wieder passieren kann. Ich wuenschte , dass ich die Gelegenheit gehabt haette, mit meinem Vater darueber zu sprechen, aber der war ja dann 1946 verstorben. Und mit meiner Mutter? Irgendwie have ich da nie die Kurve gekriegt.

Wie war das bei Euch???

Ein kleines Schuldgefuehl hat sich bei mir aber kuerzlich eingestellt, als ich von dem Buch und den Kommentaren eines Markus Brechtken hoerte: “Albert Speer – Eine deutsche Karriere”. Der Speer hatte ja ein Buch geschrieben, in dem er sich ganz schoen raeumuetig und schuldlos praesentiert hatte – ich habe das Buch gelesen, ohne seine Angaben und Argumente zu hinterfragen (und wie haette ich die den hinterfragen koennen – da fuehle ich mich trotzdem schuldig!). 

Die Deutschen brauchten dieses Buch irgendwie, denn hier war also einer, der mitten drin in dem Nazireich war (wie jederman auch), aber nur gute Sachen gemacht hat, wie tolle Architektur, tolles Management als Kriegsminister usw. usw. und von dem Holocaust natuerlich nichts wusste (wie jederman auch). Leider haben wir uns beim Lesen seines Buches hinters Licht fuehren lassen, denn von Unschuld bei dem Meisterjonglierer keine Spur: Er war einer der vordersten Nazis, von Anfang an, hat feste am Holocaust mitgearbeitet und ganz gross zu der Effizienz der Judenmorde (welch ein schrecklicher Ausdruck!) beigetragen wenn nicht sogar eine fuehrende Rolle gespielt. Wie konnte der dann mit seiner Publikation und seinen Vortraegen usw usw noch reich werden, und wie konnte es sein, dass unsere Geschichtsforscher dem nicht von Anfang an auf die Schliche gekommen sind? Nach Brechtken konnte man das alles leicht nachlesen – die Unterlagen und Dokumente waren alle schoen gesammelt und abgeheftet.